Montag, den 21. November 2011 um 08:43 Uhr
Drei steirische Transportunternehmer setzen seit vier Jahrzehnten auf Penz. Die drei Familienunternehmen, Drexler aus Stanz, sowie Golob und Papst aus Spielberg, schätzen vor allem die Qualität, das Engagement, die raschen Reparaturen und die persönliche Kundenbetreuung von Rochus Penz und seinem Team.
uf langlebige Produkte aus der Region legten bereits die Firmengründer und Väter von Siegfried Drexler, Gottfried Golob und Ing. Helmut Papst großen Wert. Mit dieser Einstellung wählte man schon vor vier Jahrzehnten den nahen und zentral gelegenen Kranhersteller Rochus Penz aus Aichdorf/ Fohnsdorf als Ausstatter für die Holz- Lkw aus. Dabei ist es auch geblieben. Die Zuverlässigkeit der Produkte steht an erster Stelle. Die Unternehmen werden nunmehr zum Teil in dritter Generation fortgeführt. Ausschlaggebend für die Entscheidung zum Penz Kran war bei den drei Unternehmen aber nicht nur die Nähe zum Werk, sondern von Anfang an der rückenschonende Seitensitz bei der Arbeit der Holzfrächter. Das bekräftigt besonders Drexler. Bereits der erste Penz-Kran, den sein Vater bestellte, war damit ausgerüstet. So ist es auf dem Lieferschein von Penz Crane aus 1971 vermerkt.

Rückenschonende Kranarbeit mit Seitensitz: von den Kunden hoch geschätzt. Foto: Penz
Rochus Penz, der die drei Unternehmer persönlich betreut, hört auf seine Kunden. Um realistische Bedingungen der Praxis nachstellen zu können, hat Penz zum Teil die Dauerlauftests vom Prüfstand zu ausgewählten Kunden „ausgelagert“. Denn ein Holzladekran ist vielen unterschiedlichen Belastungen ausgesetzt. Die verschiedenen Fahrer verantworten mit ihrem Know-how einen großen Anteil der Effizienz. „Den Kränen wird immer mehr Leistung abverlangt“, wissen Golob und Papst, die als Obmann und Schriftführer die Kräfte der regionalen Holztransporteure im Verein für Rundholzlogistik Mur- Mürztal bündeln (sh FZ 2/2011, Seite 13 bis 15). „Penz engagiert sich sehr für seine Kunden und reagiert schnell auf Wünsche. Man braucht keine Hierarchien durchlaufen. Der Chef ist persönlich erreichbar“, erklären die Steirer weiter. Sie sind überzeugt davon, dass Penz sich in den Kran hineindenken kann und wissen, dass er sich um vieles in seiner Firma mit Leidenschaft kümmert. „Diese kleinen Strukturen eines Familienbetriebes geben uns ein gutes Gefühl“, ergänzt Drexler. In Summe haben die drei Unternehmer bei ihrem derzeitigen Fuhrpark 34 Penz-Kräne auf ihren Rundholz-Lkw aufgebaut. Alle entschieden sich für den 10 Z mit Doppelausschub und Seitensitz. Die Reichweite beträgt 9,5 m, das Hubmoment 102 kNm.
Nachhaltig und regional. Penz betont, dass seine Produkte, dazu zählen auch die Zangen, eine österreichische Handschrift tragen müssen. Viele Zulieferer stammen aus der Region. Die Wertschöpfung soll im Inland bleiben. Auch bei der Energie setzt der Kranhersteller auf Nachhaltigkeit. Ein Stationärmotor zur Stromerzeugung wird mit Sonnenblumenkernöl betrieben. Die dabei entstehende Abwärme nutzt man über Wärmetauscher zum Heizen der Fabrik. Mit einem eigenen Wasserkraftwerk wird zusätzlicher Strom erzeugt. Kurze Strecken in der Umgebung legt Penz in seinem selbst entwickelten Elektroauto zurück.
Quelle: Forstzeitung 11/11 Christa Feichtner, Redaktion