Im anschließenden Workshop moderierte das Projektteam einen Diskussionstisch mit der Leitfrage:
„Wenn Sie morgen ein Bauprodukt mit Pflanzenkohle entwickeln müssten – welches wäre es?“ Ziel war es, gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Praxis mögliche Anwendungsfelder, funktionale Anforderungen sowie Marktpotenziale zu identifizieren.
Das Vernetzungstreffen zeigte deutlich, dass das Interesse an Biochar-Anwendungen im Bauwesen wächst. Gleichzeitig wurde klar, dass neben technologischen Fragen insbesondere Verfügbarkeit von Rohstoffen, Normen und Marktmechanismen eine wichtige Rolle für die zukünftige Implementierung spielen.
Die Ergebnisse der Diskussionen fließen in die weitere Arbeit des Projekts BIOCHARm ein. Ziel ist es, gemeinsam mit Partnern aus Forschung und Wirtschaft konkrete Anwendungen für Pflanzenkohle im Bausektor zu entwickeln und deren ökologische sowie wirtschaftliche Potenziale zu bewerten.