Am 27. August fand in Wien ein Workshop im Rahmen des Projekts SeRenoWood statt. Im Mittelpunkt standen brandschutztechnische Anforderungen an vorgefertigte Holzfassadenelemente für die serielle Sanierung.
Gemeinsam mit Dipl.-Ing. Dr. techn. Martin Teibinger, Sachverständiger für Brandschutz und Holzbau, sowie den Unternehmenspartnern des SeRenoWood-Konsortiums wurden relevante Anforderungen, kritische Anschlussdetails und mögliche Lösungsansätze für Planung und Ausführung behandelt. Damit konnten fachliche Expertise und praktische Erfahrungen aus der Umsetzung zusammengeführt werden.
Der Brandschutz muss bei den im Projekt entwickelten Fassadenelementen durchgängig berücksichtigt werden. Das betrifft die Materialwahl, die konstruktive Ausbildung, die Vorfertigung und die Montage am Gebäude. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Anschlussdetails, da diese für die brandschutztechnische Ausführung eine wesentliche Rolle spielen.
Grundlage für die weitere Entwicklung bildet die im Projekt erarbeitete Funktionenspezifikation. Sie definiert neben dem Brandschutz auch Anforderungen an Wärme-, Feuchte- und Schallschutz sowie an die Integration von Haustechnik.
Die Ergebnisse des Workshops werden nun genutzt, um die brandschutztechnischen Anforderungen weiter zu konkretisieren. Sie fließen direkt in die weitere Entwicklung der vorgefertigten Fassadenelemente im Projekt SeRenoWood ein.


