Landesrätin Eibinger-Miedl und Landeshauptmann Schützenhöfer greifen beim EFRE Projekt nach den Sternen

Die Steiermark greift nach den Sternen

04. Juni 2019
EFRE unterstützt Projekte, die für Wachstum und Beschäftigung in den europäischen Regionen sorgen. Nun stehen noch 59 Millionen für die Steiermark bis Ende 2020 zur Verfügung. Daher sind Investitionen von bis zu 300 Millionen Euro möglich!

Graz, 4. Juni 2019 – Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) ist seit dem österreichischen EU-Beitritt ein bedeutender Motor für Wachstum und Beschäftigung. Er unterstützt Projekte, mit denen die Steiermark nach den Sternen greift. Bisher wurden mehr als 4.000 steirische Projekte mit EFRE-Mitteln gefördert, in der laufenden Periode sind es rund 300. Im Rahmen einer großen Informationskampagne holen Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl Erfolgsbeispiele vor den Vorhang, die dazu anregen sollen, für weitere steirische Sternstunden zu sorgen.

„Die Steiermark ist ein Land der Talente, die dafür verantwortlich sind, dass viele unserer Unternehmen Weltmarktführer sind und wir auch bei Forschung und Entwicklung eine führende Position in Europa einnehmen. Dieses Streben nach Spitzenleistungen müssen wir in allen Bereichen weiter forcieren, um unser Land in eine positive Zukunft zu führen“, so Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer. Erfolgreiche Projekte steirischer Unternehmen und Forschungseinrichtungen sollen dafür „ansteckend“ wirken. Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl zu den Beweggründen für die Kampagne: „Wir befinden uns derzeit in doppelter Hinsicht in sehr spannenden Zeiten. Wir stehen vor einem neuen Jahrzehnt, das durch Entwicklungen wie die Digitalisierung und große Herausforderungen, etwa den Klimawandel, tiefgreifende Veränderungen für alle Bereiche unserer Gesellschaft bringen wird. Darüber hinaus gehen alle Wirtschaftsforscherinnen und -forscher für die kommenden Jahre von einem geringeren Wirtschaftswachstum aus als zuletzt. Gerade jetzt gilt es daher, entsprechende Konjunkturimpulse zu setzen. Wir drücken es emotionaler aus und sagen: ‚Die Steiermark greift nach den Sternen!‘ Damit wollen wir alle Menschen in der Steiermark motivieren, für sich und unser Land den Griff nach den Sternen zu wagen.“

Steirische Sternstunden
Im Mittelpunkt stehen heimische Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Forscherinnen und Forscher, die mit neuen Ideen, mutigen Entscheidungen oder großer Verantwortung nach den Sternen greifen. Dazu zählen beispielsweise eine medizinische Revolution in Form eines Rings, das Sägewerk der Zukunft oder ein erfolgreicher Großbetrieb, der massiv auf die CO2-Bremse steigt. Diese drei Beispiele sind ab morgen auf der Online-Plattform der Kampagne www.greif-nach-den-sternen.at zu finden. Woche für  Woche werden weitere spannende Geschichten von steirischen Sternstunden folgen. Natürlich auch solche, die zeigen, dass der Griff nach den Sternen nicht immer galaktisch  sein muss.

Noch 59 EFRE-Millionen bis Ende 2020
EFRE unterstützt Projekte, die für Wachstum und Beschäftigung in den europäischen Regionen sorgen. In der aktuellen Förderperiode (2014-2020) sind die EFRE-Schwerpunktevon EFRE Forschung, Entwicklung und Innovation, Investitionen von Klein- und Mittelbetrieben, die Verringerung von CO2-Emmissionen in allen  Wirtschaftssektoren, Projekte zur nachhaltigen Stadtentwicklung (Smart City), sowie regionale Standortentwicklungsprojekte (Stadt-Umland-Entwicklung). Für die Steiermark  stehen in der gesamten Periode 130 Millionen Euro zur Verfügung, die mit nationalen Fördermitteln (Bund und Land) kofinanziert werden müssen. „Die Förderungen haben eine  starke Hebelwirkung und sorgen für ein Vielfaches an Investitionen seitens der Unternehmen und Forschungseinrichtungen in den Standort“, so Landesrätin Eibinger-Miedl. Derzeit  sind noch 59 EFRE-Millionen im Topf. Damit können bis Ende 2020 noch Investitionen von insgesamt rund 300 Millionen Euro in der Steiermark ausgelöst werden.
„Mit den EU-Mitteln werden in der Steiermark zahlreiche Projekte in der Wirtschaft, der Wissenschaft und Forschung sowie der Regionalentwicklung umgesetzt, von denen unser Land insgesamt, aber auch die Bevölkerung profitieren. Das wollen wir mit erfolgreichen Beispielen zeigen und gleichzeitig dafür sorgen, dass möglichst viele der noch vorhandenen Gelder ausgeschöpft werden“, so Schützenhöfer und Eibinger-Miedl.

EFRE und die Steiermark: eine Erfolgsgeschichte
Dass die Steiermark seit dem österreichischen Beitritt zur Europäischen Union sehr erfolgreich EU-Förderungen in Anspruch nimmt, beweist ein Blick auf die bisherige Bilanz. In  den drei Förderperioden von 1995 bis 2013 wurden insgesamt 530 Millionen Euro aus dem EFRE-Topf für steirische Projekte ausgeschüttet, inklusive der nationalen  Kofinanzierungen war es mehr als eine Milliarde. Damit verbunden waren Gesamtinvestitionen (inklusive der Förderungen) von mehr als fünf Milliarden Euro in der Steiermark. Seit 1995 wurden über 4.000 steirische Projekte mit EFRE-Förderungen unterstützt in der laufenden Periode (2014-2020) sind es bisher rund 300.

Rückfragen:
Markus Poleschinski
Büro Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl
Tel.: 0676/8666 4515
Mail: markus.poleschinski@stmk.gv.at

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