
Mein Name ist Thomas Stenitzer und schreibe hier über die Twin Transition in der Holzbranche — Digitalisierung und Nachhaltigkeit gemeinsam gedacht. Ich bin im Holzcluster Steiermark für das Förderprojekt Spitzen!Leistung Holz 4.0 zuständig.

Mein Name ist Thomas Stenitzer und schreibe hier über die Twin Transition in der Holzbranche — Digitalisierung und Nachhaltigkeit gemeinsam gedacht. Ich bin im Holzcluster Steiermark für das Förderprojekt Spitzen!Leistung Holz 4.0 zuständig.
Der Herbst war voller Veranstaltungen. Am 27. August war der Transformation Business Talk im Lendhafen in Graz, am 16. September das Webinar „AI for Innovation“ zu KI im Vertrieb. Beide Termine waren durchaus gut besucht mit gutem Feedback.
Am 14. Oktober ist dann die Reihe „KI in der Holzbranche“ gestartet, gemeinsam mit den anderen Holzclustern. Über 100 Personen haben sich angemeldet, rund 90 waren live dabei. Sowohl die Anzahl der Teilnehmer als auch das positive Feedback freut uns sehr.
Zum Auftakt haben wir die Teilnehmenden gefragt, wo sie stehen. 39 haben geantwortet. Ein Viertel (26 %) hat schon ein erstes KI-Projekt umgesetzt, ein Drittel (33 %) testet erste Anwendungsfälle, 18 % setzen KI bereits in mehreren Bereichen ein. 23 % evaluieren noch. Wer sich für KI interessiert, ist also meistens schon unterwegs, nicht am Anfang.
Spannender war die zweite Frage: die größte Herausforderung, Mehrfachnennung möglich.
Das Budget steht ganz unten. Kein Geld ist offenbar nicht das, was Betriebe im Moment aufhält. Es ist die Frage, welches der hundert Tools das richtige ist, ob man es überhaupt einsetzen darf und wer es im Haus bedient.
Eine Einschränkung gehört dazu: 39 Antworten sind keine Studie. Wer sich zu einem KI-Webinar anmeldet, ist ohnehin interessierter als der Durchschnitt. Als Richtung taugt es trotzdem.
Und es spiegelt wider, was ich in persönlichen Gesprächen mit Unternehmen erfahren habe: Ja, wir haben Budget, wir wissen aber nicht wo und mit was wir am Besten beginnen sollen.
Am 28. Oktober ging es um den Wald. Janik Deutscher von Joanneum Research hat gezeigt, was Satellitenbilder heute leisten: Sentinel-2 ist kostenlos, liefert etwa alle fünf Tage ein Bild, mit zehn bis zwanzig Metern Auflösung. Einzelne Bäume sieht man damit nicht, wohl aber Sturmwurf, Brand, Eingriffe und teilweise Käferbefall auf der Fläche.
Mathias Ramsauer von RevoWood hat eine Drohne gezeigt, die unter dem Kronendach fliegt und daraus ein digitales Waldmodell baut, als Basis für Inventur und Seillinienplanung. Interessant für die Tool-Frage: kein Abo, einmalige Einrichtung plus Preis pro Hektar, und die Daten bleiben in offenen Formaten, nicht an einen Hersteller gebunden.
Das sind genau die drei Fragen aus der Umfrage, nur praktisch beantwortet. Was kostet es? Wem gehören die Daten? Und was kann ich damit morgen konkret machen?
Nach dieser Umfrage fehlt es nicht an Geld und nicht an Interesse. Es fehlt jemand, der sagt: Nehmen Sie dieses Tool für diesen einen Fall. Das ist weniger ein Technik- als ein Auswahlproblem. Deshalb stehen in den Webinaren Praxisbeispiele mit Namen, Kosten und Datenfragen im Mittelpunkt und nicht Visionen.
Nehmen Sie ein Blatt Papier und schreiben Sie einen einzigen Anwendungsfall auf, der Sie in Ihrem Betrieb ärgert. Notieren Sie daneben, welche Daten dafür heute schon anfallen und wo sie liegen. Mehr nicht. Erst wenn das steht, lohnt der Blick auf Tools, denn dann können Sie jedes Angebot an dieser einen Frage messen.
Und wenn Sie dabei Unterstützung brauchen: Über das Programm Spitzen!Leistung Holz 4.0 begleiten wir steirische Betriebe der Holz-Wertschöpfungskette bei Digitalisierung und Nachhaltigkeit, kofinanziert von der EU.
1. Webinar – KI in der Holzbranche:
Vom Textmodell zum handelnden System. Wolfgang Lausenhammer (cognify GmbH) hat gezeigt, wie sich KI von isolierten Textmodellen zu Systemen entwickelt, die Aufgaben selbst ausführen können.
Förderungen sind im Umbruch. Kristof Pipam (Inspiralia GmbH) hat erklärt, was sich bei den Förderprogrammen gerade ändert und worauf Betriebe bei einem Einstieg achten sollten.
2. Webinar – KI im Forst:
Der Satellit liefert den Überblick. Janik Deutscher (Joanneum Research) hat gezeigt, wie sich mit kostenlosen Satellitendaten Käferbefall, Sturmwurf und Kahlflächen großflächig erkennen lassen. Einzelbäume sieht man damit nicht, dafür gibt es eine großflächige Lagekarte, um Befall zu finden, Risikogebiete zu identifizieren und Trends zu erkennen.
Vom Wald zum digitalen Zwilling. Mathias Ramsauer (RevoWood) hat gezeigt, wie mit Laserabtastung ein digitales Waldmodell mit jedem einzelnen Baum entsteht, auf dessen Basis sich Seillinien und Ernte am Rechner planen lassen.
Die Reihe läuft bis Jänner, jeden zweiten Mittwoch um 10:30 Uhr, eine Stunde, online und kostenlos:
Die Teilnahme ist kostenlos. Alle Informationen und die Anmeldung zu den einzelnen Terminen finden Sie unter https://www.holzcluster-steiermark.at/webinar.

Mit der Webinarreihe „KI in der Holzbranche“ laden die österreichischen Holzclusterorganisationen gemeinsam dazu ein, das Potenzial von Künstlicher Intelligenz für die Branche kennenzulernen. In kompakten, einstündigen Online-Impulsen erhalten Sie einen praxisnahen Einblick in aktuelle Entwicklungen, innovative Anwendungen und erfolgreiche Praxisbeispiele – zugeschnitten auf die Holzbranche.
Bei Fragen zur Reihe steht Ihnen Thomas Stenitzer, Digitalisierung & Nachhaltigkeit, gerne zur Verfügung: stenitzer@holzcluster-steiermark.at, +43 664 963 25 48.
Hinweis: Die Webinarreihe wird im Rahmen des EFRE-Projekts „Spitzen!Leistung Holz 4.0“ von der Europäischen Union kofinanziert.

M: +43 664 963 25 48
E: stenitzer@holzcluster-steiermark.at
Sie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Turnstile. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von reCAPTCHA. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen