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Innovation und Vernetzung auf der Holzmesse Klagenfurt 2026

Forst
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Branchenübergreifend
Innovation im Holzbau, neue Anwendungen für den Werkstoff Holz und der Austausch entlang der Wertschöpfungskette standen bei der Internationalen Holzmesse 2026 in Klagenfurt im Mittelpunkt. Der Holzcluster Steiermark war auch heuer wieder vor Ort. Neben zahlreichen Gesprächen mit Unternehmen und Partnerorganisationen war der gemeinsame Cluster-Talk der österreichischen Holzcluster ein zentraler Programmpunkt.

Vom 2. bis 5. September 2026 brachte die 58. Internationale Holzmesse in Klagenfurt mehr als 500 Aussteller aus rund 20 Ländern und über 22.000 Besucherinnen und Besucher zusammen. Auf rund 50.000 Quadratmetern war die gesamte Bandbreite der Branche vertreten – von Forsttechnik und Holzernte über Sägewerk, Transport und Logistik bis hin zu Holzbau, Forschung und neuen Anwendungen.

Austausch und Vernetzung auf der Holzmesse

Für den Holzcluster Steiermark war die Messe vor allem eine gute Gelegenheit für den direkten Austausch mit Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Branchenvertretungen und Partnerorganisationen. Im Mittelpunkt standen bestehende Kontakte, neue Gesprächspartner und aktuelle Themen entlang der Wertschöpfungskette Holz.

 

Gerade diese persönlichen Gespräche sind für unsere Arbeit wichtig: Sie zeigen, welche Themen Unternehmen derzeit beschäftigen, wo Kooperationspotenziale liegen und welche Entwicklungen für künftige Projekte relevant werden können.

Die große Zahl an Ausstellern und Fachbesucher zeigte zugleich, wie breit die Branche aufgestellt ist und wie viele technologische und wirtschaftliche Entwicklungen derzeit parallel stattfinden.

Cluster-Talk: Innovation im Holzbau

Unter dem Motto „Innovation im Holzbau – von der Idee zur erfolgreichen Umsetzung“ lud das Clusternetzwerk Holz & Innovation bereits zum zweiten Mal zum gemeinsamen Cluster-Talk auf der Innovation Area der Holzmesse.

Einen steirischen Beitrag zum Programm lieferte Martin Karner von Weitzer Woodsolutions. In seiner Keynote „Der Weg zur Innovation“ zeigte er, wie aus langjähriger Erfahrung mit dem Werkstoff Holz durch strukturierte Innovationsprozesse neue Anwendungen entstehen.

Weitzer Woodsolutions entwickelt Holz und Holzverbundwerkstoffe für neue Einsatzbereiche, unter anderem für die Automobilindustrie. Der Weg von der Idee über Forschungs- und Entwicklungsprojekte bis zur industriellen Serienfertigung zeigte auch, wie wichtig die Zusammenarbeit unterschiedlicher Partner entlang der Wertschöpfungskette ist.

Kreislauffähige Lösungen für den Holzbau

Lukas Reihs von TRIQBRIQ stellte ein modulares Holzbausystem vor, das ohne Leim und Metallverbindungen auskommt. Die einzelnen Holzelemente können rückgebaut und wiederverwendet werden.

Auch Holzqualitäten, die für andere hochwertige Anwendungen nur eingeschränkt geeignet sind, können dabei eingesetzt werden. Mit automatisierten und robotischen Produktionsanlagen arbeitet das Unternehmen derzeit daran, die Produktion weiter zu skalieren.

Neue Anforderungen an die Nachhaltigkeit von Gebäuden

Engelbert Schrempf von holzbau austria gab einen Überblick zur OIB-Richtlinie 7 und zu neuen Anforderungen an die Nachhaltigkeitsbewertung von Gebäuden.

Die stärkere Berücksichtigung des Global Warming Potential (GWP) sowie Themen wie Rückbaubarkeit und Wiederverwendung werden künftig auch Auswirkungen auf Planung, Konstruktion und Materialwahl haben.

Zusammenarbeit der österreichischen Holzcluster

In der anschließenden Podiumsdiskussion wurden die Inhalte gemeinsam mit dem Publikum vertieft. Danach bot das Networking Raum für weitere Gespräche mit den Vortragenden, Unternehmen und den beteiligten Clusterorganisationen.

Das Clusternetzwerk Holz & Innovation verbindet den Holzcluster Steiermark, den Building Innovation Cluster Oberösterreich, das Timber Innovation Network Alpe Adria, proHolz Tirol / Holzcluster und den Holzcluster Salzburg.

Die Zusammenarbeit ermöglicht es, Themen gemeinsam aufzugreifen, Erfahrungen auszutauschen und Kontakte über Bundesländergrenzen hinweg zu nutzen.

Für den Holzcluster Steiermark waren die Messetage damit eine gute Gelegenheit, bestehende Beziehungen zu vertiefen, neue Kontakte zu knüpfen und aktuelle Entwicklungen der Branche direkt vor Ort aufzunehmen.

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