Seit seiner Gründung vernetzt der Holzcluster Steiermark Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Institutionen entlang der Wertschöpfungskette Holz. Die Aufgaben haben sich in dieser Zeit deutlich erweitert: Neben der Vernetzung gehören heute Innovationsprojekte, Wissenstransfer, Internationalisierung und die Entwicklung neuer Kooperationen zur Arbeit des Clusters.
Auftakt mit Politik und Branche
Nationalratsabgeordneter Kurt Egger, Landesrat Willibald Ehrenhöfer und Landesrätin Claudia Holzer eröffneten den Abend mit Grußworten. Im Mittelpunkt standen die wirtschaftliche Bedeutung der Forst- und Holzwirtschaft sowie die Rahmenbedingungen für die weitere Entwicklung der Branche.
Alexander Pinter, Geschäftsführer des Holzclusters Steiermark, und Paul Lang, Obmann von proHolz Steiermark, spannten anschließend den Bogen von der bisherigen Entwicklung zu den kommenden Aufgaben. Dabei ging es unter anderem darum, wie die Branche mit technologischen Veränderungen, neuen Geschäftsmodellen und veränderten Marktbedingungen umgehen kann.
Veränderung und neue Ideen
Matthias Strolz beschäftigte sich in seiner Keynote mit der Frage, wie Menschen und Organisationen mit Veränderung umgehen und diese gestalten können.
In der anschließenden Startup-Session wurden neue Geschäftsmodelle und technologische Ansätze vorgestellt. Damit kam auch die Perspektive junger Unternehmen und neuer Anwendungen in das Programm.
25 Jahre Clusterarbeit
Ein Schwerpunkt des Abends war die Gesprächsrunde mit ehemaligen und aktuellen Geschäftsführern des Holzclusters. Sie blickten auf die Entwicklung des Clusters und der Branche in den vergangenen 25 Jahren zurück.
Zu Beginn standen vor allem die Vernetzung von Unternehmen und der Aufbau gemeinsamer Strukturen im Vordergrund. Später kamen Themen wie Digitalisierung, Logistik, Forschung, Qualifizierung, internationale Projekte, Holzbau und Bioökonomie hinzu.
Heute arbeitet der Holzcluster an der Schnittstelle zwischen Unternehmen, Forschung und öffentlicher Hand. Dabei geht es darum, Partner zusammenzubringen, Projekte zu initiieren und Unternehmen bei Innovationsvorhaben zu unterstützen.
Neue Anforderungen an die Zusammenarbeit
Auch die Themen der Branche haben sich verändert. Marktbedingungen, technologische Entwicklungen, Fachkräftebedarf, Klimawandel sowie Anforderungen an Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft wirken sich auf Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette aus.
Die Aufgabe des Clusters besteht dabei vor allem darin, relevante Akteure zusammenzubringen und daraus Kooperationen und Projekte zu entwickeln.
Zum Abschluss des offiziellen Programms sprach Richard Stralz, Vorstand des Holzclusters Steiermark, über die kommenden Aufgaben und die Bedeutung der Zusammenarbeit für die Wettbewerbsfähigkeit der Branche.
Blick nach vorne
Der Jubiläumsempfang verband den Rückblick auf 25 Jahre Holzcluster mit den Themen, die die Forst- und Holzwirtschaft aktuell beschäftigen.
Nach dem offiziellen Programm nutzten die Gäste den Abend für Gespräche und Austausch. Für den Holzcluster beginnt nach dem Jubiläum damit die nächste Arbeitsphase: mit neuen Projekten, Kooperationen und Themen entlang der Wertschöpfungskette Holz.






















