In den vergangenen Wochen wurden dafür zwei zentrale Schritte erfolgreich umgesetzt. Gemeinsam mit der SWISS KRONO TEX GmbH & Co. KG in Heiligengrabe wurden UniStrand Platten erstmals in industrieller Umgebung in Realgröße hergestellt. Damit ist ein wichtiger Nachweis gelungen, dass der Werkstoff nicht nur im Entwicklungsumfeld funktioniert, sondern auch unter praxisnahen Produktionsbedingungen reproduzierbar gefertigt werden kann.
Der nächste Schritt folgte bei der HASSLACHER Holding GmbH in Stall in Kärnten. Dort wurden die Platten zu Verbundelementen weiterverarbeitet. Dieser Schritt ist besonders relevant, weil er zeigt, dass UniStrand nicht bei der Platte stehen bleibt, sondern konsequent in Richtung Bauteil und Systemlösung weitergedacht werden kann, dort, wo die Anforderungen des Hochbaus entstehen.
Parallel dazu laufen weitere Versuche mit dem Material bei Dynea AS und Henkel in deren Laboren. Die Ergebnisse liefern zusätzliche Einblicke in die Leistungsfähigkeit von UniStrand unter unterschiedlichen Bedingungen und stärken die Basis für die nächsten Entwicklungsschritte.
Als nächstes beginnt die Phase, in der aus den Praxisschritten belastbare Entscheidungsgrundlagen für die Anwendung werden. Umfassende Materialprüfungen im Labor und Simulationen liefern Kennwerte, Materialmodelle und Bemessungsansätze, um UniStrand gezielt für tragende Bauteile auszulegen und weiter zu optimieren.
Das Projekt läuft von 01.12.2022 bis 30.04.2026 und wird im Rahmen von THINK.WOOD.Innovationen durch die Waldfond Initiative des BML gefördert und durch die FFG abgewickelt.
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