Organisiert wurde der Austausch vom Timber Innovation Network Alpe Adria (TINAA) im Rahmen des europäischen Programms BIO2REG. Dieses unterstützt Regionen dabei, ihre wirtschaftliche Entwicklung stärker auf erneuerbare Ressourcen, Kreislaufwirtschaft und Bioökonomie auszurichten.
Der Holzcluster Steiermark brachte sich gemeinsam mit Bioeconomy Austria und WoodPoP in den fachlichen Austausch ein. Im Mittelpunkt standen klimaresiliente Wälder, gemeinschaftliche Waldbewirtschaftung, regionale Holzvermarktung, die Nutzung biogener Nebenströme sowie die Entwicklung neuer biobasierter Produkte.
Das Programm führte die Teilnehmenden unter anderem zur Forstlichen Ausbildungsstätte Ossiach, zur Landesforstdirektion Kärnten, zum Waldverband Kärnten, zu den Österreichischen Bundesforsten sowie zu Waldaffe, Fundermax und Wood K plus.
Dabei wurden auch konkrete Anwendungen vorgestellt: Waldaffe entwickelt aus Reststoffen der Holzverarbeitung neue Pflanzsubstrate. Fundermax und Wood K plus zeigten, wie industrielle Verarbeitung, Forschung und Materialinnovation zur Weiterentwicklung der Bioökonomie beitragen können.
Der Studienbesuch unterstrich die Bedeutung regionaler Netzwerke. Sie bringen Wissen, Praxis und Innovation entlang der Forst- und Holzwertschöpfungskette zusammen und schaffen neue Kooperationen über Bundesländer- und Ländergrenzen hinweg.


