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SeRenoWood: Zweites Konsortialmeeting in Graz

Neue Wege im Bereich der Gebäudesanierung
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Am 5. November 2025 trafen sich die Partner des Forschungsprojekts SeRenoWood in Graz zum zweiten Konsortialmeeting. Das Projekt beschäftigt sich mit einer der spannendsten Entwicklungen im Bereich der Gebäudesanierung: bestehende Gebäude sollen künftig mit vorgefertigten Holzmodulen schneller und ressourcenschonender modernisiert werden. Die Idee dahinter ist klar. Serielle Sanierung soll die Sanierungskosten besser planbar machen, die Bauzeit verkürzen und die Belastung für Bewohnerinnen und Bewohner erheblich reduzieren.

Während des Treffens stand der Austausch zwischen Forschung, Planung, Holzbauunternehmen und Portfoliohaltern im Mittelpunkt. Gemeinsam wurde daran gearbeitet, serielle Sanierungslösungen so weiterzuentwickeln, dass sie sich gut realisieren lassen und den Erwartungen der Portfoliohalter entsprechen, wobei der im Projekt verankerte Anspruch an ökologische und klimafreundliche Systeme konsequent berücksichtigt wurde.

Ein Schwerpunkt des Tages lag auf den Bedürfnissen und Erwartungen der Personen, die große Gebäudebestände verwalten. Deutlich wurde, dass eine serielle Sanierung für viele von ihnen besonders dann attraktiv ist, wenn der Ablauf gut planbar ist und die Eingriffe im laufenden Betrieb möglichst gering bleiben. Diese Einblicke helfen dabei, die künftigen Lösungen noch gezielter auf die identifizierten Anwendungssituationen auszurichten.

Ein weiterer wichtiger Programmpunkt war die Vorstellung eines Bewertungstools, das Portfoliohaltern künftig dabei helfen soll, das Potenzial ihrer Gebäude für eine modulare Sanierung rasch einzuschätzen. Erste Rückmeldungen zum Tool waren sehr positiv. Gleichzeitig gab es wertvolle Impulse, wie die Bedienung noch klarer und intuitiver gestaltet werden kann. Die Weiterentwicklung des Tools wird eines der zentralen Arbeitspakete der kommenden Monate sein.

Abgerundet wurde der Tag durch eine gemeinsame Betrachtung erster Varianten modularer Sanierungslösungen. Die vorgestellten Konzepte wurden offen diskutiert, und zahlreiche Rückmeldungen aus der Praxis fließen nun direkt in die Optimierung ein. Dieser Austausch zeigte erneut, wie wichtig die Zusammenarbeit unterschiedlicher Fachbereiche für die Entwicklung marktreifer Lösungen ist.

Das Treffen verlief in einer sehr konstruktiven und kollegialen Atmosphäre, und wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmenden für ihr Engagement und ihren wertvollen Beitrag zum erfolgreichen Verlauf des Tages.

 

Mehr Informationen zum Projekt finden Sie auf der Projektwebsite:

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DI Thomas Puster
Innovations- und Branchenentwicklung Holzbau


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